Trek|king, das
[ˈtrɛkɪŋ] Substantiv, neutrum
Das Beschreiten einer längeren Strecke über mehrere Tage oder Wochen hinweg durch oft unwegsames Gelände
So definiert es zumindest das Wörterbuch.
Eine Person, die bereits eine Trekkingreise gemacht hat, würde hingegen keine Antwort oder Definition geben, sondern eine Geschichte erzählen.
Denn jeder Schritt verschiebt die eigenen Grenzen. Früh morgens von einem Vogelzwitschern geweckt, entdeckt man die Landschaft in einem neuen Licht. Nach dem ersten Schritt sind die Muskeln noch etwas steif und der Rucksack fühlt sich schwer auf den Schultern an. Nach tausend Schritten schaut die Welt schon ganz anders aus - wortwörtlich. Mit jedem Schritt entfaltet sich die Reise und auch wenn auf der Karte eine Markierung eingezeichnet ist, wissen wir, das Ziel ist das Abenteuer der Reise selbst.
Hunderte von Kilometern zurückzulegen ist nicht einfach, aber mit den richtigen Weggefährten geht es gleich viel besser.
Dabei geht es nicht nur um die Personen, die Dich begleiten, sondern auch um die Ausrüstung auf die Du setzt.
Neben dem Rucksack, der den ganzen Tag auf den Schultern liegt, sind die Schuhe der wichtigste Gegenstand beim Trekking.
Es geht schlussendlich ums Laufen, und das macht nunmal keinen Spaß, wenn die Füße weh tun.
Ein guter Trekkingschuh sollte also mehrere Dinge tun:
- Guten Halt geben: um die Knöchel, um den Fuß und auf dem Boden
- Schritte dämpfen: mit dem zusätlichen Gewicht auf dem Rücken, sind unsere Schritte schwerer als sonst. Der Schuh sollte also eine gute Dämfung haben, um frühzeitiges Ermüden der Muskeln und Gelenke zu vermeiden
- Externen Einwirkungen standhalten: Bergwetter ist launisch, der nächste Regenschauer lauert hinter dem Gipfel. Zudem ist Geröll oft scharfkantig und kann zu leichte Schuhe beschädigen. Ein Trekkingschuh muss Witterung und Gelände angepasst sein.
