Manuel Innerhofer, geboren am 9. Juli 1995, ist österreichischer Trailrunner und startet für den LC Oberpinzgau. Schon früh spielte Sport eine zentrale Rolle in seinem Leben. In seiner Jugend war er im Langlauf und Biathlon aktiv, bevor er mit 15 Jahren den Weg zum Laufen fand. Nach einer Phase mit Straßen- und klassischen Bergläufen entwickelte sich 2022 ein klarer Fokus auf das Trailrunning über längere und technisch anspruchsvolle Distanzen – eine Entscheidung, die perfekt zu seiner Liebe zur Natur und den Bergen passt.
Was Manuel auszeichnet, ist seine stetige Entwicklung und seine Fähigkeit, sich auch auf internationalem Niveau immer wieder zu behaupten. Ein prägender Moment seiner Karriere war der 6. Platz bei der Weltmeisterschaft 2019 in Argentinien – ein Ergebnis, das ihm deutlich machte, dass Leidenschaft, Geduld und konsequentes Training Früchte tragen. Es folgten zahlreiche starke Auftritte bei Europa- und Weltmeisterschaften, Top‑10‑Platzierungen in der Golden Trail World Series sowie insgesamt 13 österreichische Staatsmeistertitel. Erfolge, die nicht laut auftreten, aber für sich sprechen.
Die tägliche Motivation findet Manuel nicht allein in Platzierungen oder Ergebnissen. Es ist das Gefühl, draußen unterwegs zu sein, neue Trails zu entdecken und sich selbst immer wieder neu herauszufordern. Diese Haltung spiegelt sich auch in seiner Zusammenarbeit mit LOWA wider. Als Marke aus der Region steht LOWA für Verlässlichkeit, Qualität und Funktionalität – Eigenschaften, auf die Manuel im Wettkampf wie im Training vertraut. Die Partnerschaft basiert auf gegenseitigem Vertrauen und der gemeinsamen Leidenschaft für den Bergsport.
Mit Blick nach vorne hat Manuel klare, realistische Ziele: Top‑10‑Platzierungen bei internationalen Meisterschaften, ein starkes Abschneiden bei der Golden Trail World Series und persönliche Weiterentwicklung auf den großen Bühnen des Trailrunnings. Langfristig möchte er sich kontinuierlich verbessern und als Athlet wahrgenommen werden, der Ehrgeiz, Bodenständigkeit und Durchhaltevermögen lebt – Schritt für Schritt, Trail für Trail.
Geprägt wird Johnny von Menschen, die ihn auf unterschiedliche Weise inspirieren: Kilian Jornet mit seiner Art, den Sport zu leben, sein Freund Moritz auf der Heide mit beeindruckender mentaler Stärke und der Fähigkeit, immer wieder aufzustehen, und sein Bruder Markus, der ihn mit seiner gelassenen, gesunden Einstellung zum Leben erdet. Durch den Sport hat sich für Johnny vieles verändert – körperlich wie mental. Er kümmert sich heute bewusster um seine Gesundheit, hält seinen Körper belastbar und hat durch harte Wettkämpfe an mentaler Stärke gewonnen. Trailrunning hat so seine Lebensqualität spürbar gesteigert. Dankbar ist Johnny vor allem für seine Familie, die ihm viel von dem mitgegeben hat, was ihn heute ausmacht, und ihn inzwischen regelmäßig bei Rennen unterstützt. Ebenso schätzt er seine Gesundheit, die Möglichkeit, draußen in der Natur unterwegs zu sein, und einen Sport, der ihn wirklich begeistert. Ein stabiles Umfeld und ein enger Freundeskreis geben ihm zusätzlich Halt.
Menschen, die mit Trailrunning anfangen möchten, rät Johnny, es unkompliziert zu halten: „Einfach Laufschuhe anziehen und erstmal easy loslaufen. Es reicht schon der heimische Wald um die Ecke, denn auf einfachen Waldwegen und Single-Trails kann man gerade zu Beginn am besten auspro¬bieren, ob einem das schnelle Bewegen im Gelände Spaß macht.“ Den inneren Schweinehund sieht er weniger als Gegner – wenn man für die Trails brennt, wird Training schnell zu einem festen Teil des Alltags. Was hilft, dauerhaft fokussiert zu bleiben, ist ein klar strukturierter Trainingsplan, idealerweise begleitet von jemandem, der das Ganze professionell steuert. So bleibt die Motivation hoch und der Spaß am Sport erhalten.
STECKBRIEF
6 Fragen an Johannes
-
-
„Ich gehe ab und zu, gerade als Alternativtraining, im Sommer auch gerne aufs Rennrad oder Mountainbike und im Winter auch gerne zum Skimo. On top fahre ich auch Alpin Ski, allerdings in den letzten Jahren aufgrund des Laufsports und hauptsächlich wegen Skimo eher seltener.“
-
„Das ist recht einfach bei mir: Ohne Wecker aufwachen, das ist meistens so gegen 07:30 Uhr, dann kurz klarkommen, 10 min Tageslicht am Balkon einfangen (meist während dem Zähneputzen), um wach zu werden, und anschließend einen starken Americano trinken. Danach kurz dehnen und mobilisieren und in die erste Laufeinheit starten. Anschließend gut Mittag essen, ausruhen/schlafen & regenerieren, um nachmittags die zweite Einheit durchzuführen, diese dann am liebsten am Rad. Nach einem guten Abendessen am besten noch mit Freunden treffen und gegen 22:00/22:30 Uhr ins Bett gehen. Dann bin ich glücklich! Ist natürlich genau in dieser Form nicht immer möglich, aber es werden immer mehr solche Tage, da ich mir das schon so zum Ziel gesetzt habe.“
-
„Ein spezielles Ritual habe ich nicht, außer mir viel Zeit für Entspannung zu nehmen und gut, aber mit Bedacht zu essen. Ich versuch mich kurz vorher nicht mehr zu sehr zu verkopfen und rufe mir immer wieder in Erinnerung, dass die ganze Arbeit, also das Training, jetzt getan ist und die Belohnung darin besteht, dass ich laufen darf. Was immer gesetzt ist, ist ein doppelter Espresso am Race-Morgen!“
-
„Gesund sein, meine Familie und Freunde um mich zu haben, mich körperlich so bewegen zu können, wie ich möchte und meinen Sport in der Art und Weise wie aktuell, ausüben zu dürfen!“
-
„Mein aktuelles Lieblingsmodell ist der MADRIX Evo, den verwende ich fast für alles, von kurzen bis langen Trainingseinheiten, über lange Berg-Einheiten bis hin zu jeglicher Wettkampfdistanz. Wenn die Sohle abgenutzt ist, nehme ich ihn sogar beim Bahntraining weiter, bis er gar nicht mehr laufbar ist. Ich durfte nun aber kürzlich auch einen neuen Race-Prototypen testen, von dem ich jetzt schon weiß, dass es mein absoluter Favorit werden wird, das steht fest.“
-
„Die Uhr stoppen, zum Verpflegungsstand gehen und salzig essen und anschließend IMMER ein alkoholfreies Bier reinkippen. Danach erstmal hinsetzen, klarkommen und checken, ob alles noch dran ist am Körper und ob ich ihm nennenswerte Schäden zugefügt habe. Das spürt man nämlich oft erst nach dem Race.“
-