Zwei Frauen auf dem Weg zum Wahrzeichen der Schweiz – begleitet von LOWA‑Athletin Ines Papert und einem Team erfahrener Alpinistinnen. Das LOWA Matterhorn Adventure ist Teil des Summit Scholarship und stärkt Frauen im Bergsport durch professionelles Training, Mentoring, Ressourcen und alpine Praxis.
Die Bewerbungsphase ist abgeschlossen, doch die Reise der ausgewählten Bergsportlerinnen hat gerade erst begonnen.
Das Matterhorn - eine Ikone der Alpen
4.478 m hoch ragt das Matterhorn zwischen der Schweiz und Italien in die Höhe – majestätisch, isoliert und charakteristisch für die Alpenlandschaft.
Doch das Matterhorn ist mehr als ein berühmtes Fotomotiv: Es ist ein Berg, an dem Mut, technisches Können und mentale Stärke zusammenkommen müssen. Die bekannteste Route, der Hörnligrat, gilt als klassische Normalroute für erfahrene, sehr gut trainierte Alpinistinnen und Alpinisten.
Der Anstieg über den Hörnligrat ist eine anspruchsvolle Hochtour und erfordert Respekt: Auf rund 1.200 Höhenmetern wechseln sich steile Felsstufen, ausgesetzte Gratpassagen und firnbedeckte Abschnitte ab. Orientierungssinn, sehr gute Kondition, präzise Klettertechnik und realistische Selbsteinschätzung sind entscheidend – zumal Wetterumschwünge an diesem freistehenden Gipfel schnell und unerwartet eintreten können.
Und nicht zuletzt endet die Herausforderung nicht am Gipfel: Der lange Abstieg verlangt Konzentration und ausreichend Reserven.
Die Auswahlphase
Über 2.000 Bewerbungen aus 82 Ländern gingen für das Summit Scholarship 2026 ein. Allein für das Matterhorn Adventure bewarben sich 350 Bergsportlerinnen aus 43 Ländern.
Und auch 2027 und darüber hinaus sollen motivierte Bergsportlerinnen wieder die Chance erhalten, mit professioneller Unterstützung ihren Weg im Alpinismus weiterzugehen. Wenn Du die Entwicklungen hier verfolgst, bleibst Du über künftige Stipendien, Bewerbungsfristen und neue Formate auf dem Laufenden.
Die Teilnehmerinnen des LOWA Matterhorn Adventure 2026
„Diese Chance ist für mich lebensverändernd – und auch für meine Mädchen, weil sie sehen würden, wie ihre Mutter ihren Träumen folgt, sich Herausforderungen stellt und für etwas arbeitet, das sie wirklich liebt. Touren wie diese bedeuten mir unglaublich viel, aber im Moment bin ich Vollzeit-Mama und wir stehen finanziell vor großen Hürden. Gerade deshalb ist das Matterhorn Projekt für mich – und hoffentlich für viele andere – ein Zeichen: Es wäre der Beweis, dass Muttersein nicht heißt, seine Träume aufzugeben.“
„Ich möchte an dieser Matterhorn-Besteigung als Teil eines reinen Frauenteams teilnehmen, weil ich trotz vieler Jahre in den Bergen nur selten alpine Räume erlebt habe, die bewusst auf Frauen ausgerichtet sind. Die meisten meiner alpinen Touren habe ich mit meiner Schwester unternommen; abgesehen davon war ich fast ausschließlich in gemischtgeschlechtlichen, meist männlich dominierten Gruppen unterwegs. Diese Erfahrungen haben mich als Bergsteigerin geprägt, aber auch gezeigt, wie stark Selbstvertrauen, Führung und Gruppendynamik durch geschlechtsspezifische Erwartungen beeinflusst werden."
1) Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und agender Personen. Der Asterisk dient als Platzhalter für alle Personen, die sich keiner der vorgenannten Gruppen zugehörig fühlen, aber dennoch aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität marginalisiert werden.
Das LOWA Matterhorn Expertinnen Team
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